Blutegeltherapie

 

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Blutegeltherapie - eine alte Methode kehrt zurück

Blutegel mit WasserpflanzeBereits aus der Zeit der ägyptischen Pharaonen (ca. 1500 v.Ch.) sind Darstellungen der Blutegeltherapie überliefert. Ebenso existieren Anleitungen in Sanskrit-Schrift zur Blutegeltherapie aus Indien aus der Zeit um 1300 v.Ch.

In den folgenden Jahrhunderten breitete sich die Therapie über das Griechische und Römische Reich nach Europa aus und wurde im Mittelalter in Europa und den USA exzessiv eingesetzt.

Nachdem die Blutegeltherapie dann fast in Vergessenheit geriet, erlebt sie seit den 1970er-Jahren wieder eine Renaissance und wird insbesondere bei chirurgischen und orthopädischen Indikationen eingesetzt.

Anwendungsgebiete

Es gibt ein sehr breites Anwendungsgebiet für die Blutegeltherapie. Hier werden nur einige Anwendungsfälle geannt:

  • Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, z.B. Gelenkentzündungen, Arthrose, Gicht, LWS-Syndrom

  • Krankheiten der Blut- und Lymphgefäße, z.B. Durchblutungsstörungen, Thrombosen

  • Erkrankungen der Muskeln und Sehnen, Sehnenentzündungen, Schleimbeutelentzündung, Tennis-Ellbogen, Karpaltunnelsyndrom, Sehnenscheidenentzündung

  • Rheumatische Erkrankungen

  • Krankheiten der Haut und Unterhaut, z.B. Hämatom, Gürtelrose, Ödem, Ulcus Cruris

  • Neurologische Erkrankungen, z.B. Ischialgie, Migräne, Neuralgie

  • Knochenerkrankungen, z. B. Fersensporn, Hallux Valgus

  • und weitere, wie z.B. Tinnitus, Bronchitis, Sinusitis, Morbus Crohn, Schwindelgefühl.

Ablauf der Behandlung

Nach Untersuchung und ausführlicher Vorbesprechung wird ein passender Termin für die Behandlung festgelegt. Die benötigte Anzahl an Blutegeln wird von mir beim Züchter bestellt. Nach der Lieferung brauchen die Blutegel ein paar Tage, um sich wieder zu beruhigen.

Die Patienten sollten einige Tage vor und am Tag der Behandlung keine Parüfms oder andere stark riechende Stoffe verwenden. Der restliche Tag nach der Behandlung und der Folgetag sollte von Aktivitäten möglichst frei gehalten werden.

Bei der Behandlung werden die Blutegel an die zuvor bestimmten Stellen angesetzt. Da sie in der Zucht mindestens mehrere Monate nicht gefüttert wurden, beißen sie in der Regel sofort an und beginnen mit ihrer heilenden Tätigkeit. Der Biss ist nicht schmerzhaft, er fühlt sich etwa so an wie eine Brennnessel.

Nach einer halben Stunde bis 1 ½ Stunden sind die Blutegel satt und lassen sich abfallen. Die Bissstelle blutet noch leicht bis zu 12 Stunden. Deshalb wird ein dicker saugfähiger Verband angelegt.

Nach der Behandlung

Am Tag nach der Behandlung sollte der Patient nochmal in die Praxis kommen. Ich nehme die Verbände ab und kontrolliere die Bissstellen.

In den folgenden Tagen stellt sich häufig ein Juckreiz an den Bissstellen ein. Dieser kann z. B. durch Salben gelindert werden. Wichtig ist, dass nicht gekratzt wird, damit die Bissstellen sich nicht entzünden und keine Narben zurück bleiben.

Weitere Fragen

Weitere Fragen, z.B. nach den Kosten, Nebenwirkungen, Kontraindikationen, Verträglichkeit mit Medikamenten bespreche ich gerne im persönlichen Gespräch. Kontaktdaten finden Sie hier.

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