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Hier finden Sie verschiedene Themen, die immer wieder angesprochen werden und vielleicht von größerem Interesse sind, aber nicht direkt mit der Naturheilpraxis zusammen hängen.

  1. Brot backen - einfach und köstlich

  2. Roggen-Natursauerteig-Brot - das beste Brot der Welt!

  3. Veganes Leben - geht das denn?

  4. Literatur zur Yoga-Philosophie


Brot backen - einfach und köstlich

Angeblich gibt es in Deutschland mehr als 1000 Backzusätze, die nicht deklariert werden müssen (ich hab's nicht nachgeprüft). Sie dienen großteils nichtmal dazu, dass das Brot besser schmeckt, sondern dazu, dass in den Bäckereien die technische Verarbeitung einfacher vor sich geht.
Wenn Sie Ihr Brot selbst backen und am Besten auch noch das Mehl selbst mahlen, dann wissen Sie, was drin ist, und das Brot schmeckt gleich doppelt gut.

Zutaten: 500 g Weizen- oder Dinkelmehl, 1/4 Hefewürfel oder 1 TL Trockenhefe, ca. 330 ml Wasser, 1 TL Salz, nach Wusch Gewürze, Nüsse, Sesam, ...

Das Mehl in eine Schüssel geben, mit Salz, Gewürzen, Nüssen usw. mischen. Frischhefe muss erst in etwas Wasser aufgelöst werden, Trockenhefe kann direkt mit dem Mehl vermischt werden. Wasser dazu geben. Mit dem Handmixer kneten, bis der Teig nicht mehr klebt.

Den Teig in eine Schüssel geben und bedeckt mindestens 8 Stunden (bis zu 24 Stunden) gehen lassen. Backofen auf 240 °C vorheizen. Backpapier auf ein Backblech geben, mit etwas Olivenöl bestreichen, den Teig vorsichtig darauf geben.

Bei 200 °C 45 Min lang backen. Fertig.

Variieren Sie das Rezept, wenn Sie schon etwas Erfahrung haben: Vollkornmehl oder weißes Mehl, mehr oder weniger Salz, mehr oder weniger Wasser, Kümmel, Koriander, Fenchel, Kreuzkümmel, Schwarzer Kümmel.


Roggen-Natursauerteig-Brot - das beste Brot der Welt!

Wer schon mal versucht hat, ein Roggenbrot zu backen, weiß, dass das gar nicht so einfach ist. Der Teig muss sauer sein, sonst fällt das Brot nach dem Backen zusammen und wird matschig.

So funktioniert's:

1. Tag: 100 g Roggenmehl in einer Schüssel mit ca. 100 ml Wasser verrühren und bedeckt stehen lassen.

2. Tag: 100 g Roggenmehl und ca. 100 ml Wasser dazugeben, verrühren und bedeckt stehen lassen.

3. Tag: 200 g Roggenmehl und ca. 200 ml Wasser dazugeben, verrühren und bedeckt stehen lassen.

4. Tag: 500 g Roggenmehl mit 2 TL (ca. 20 g) Salz, 1 P. Trockenhefe, 1 TL Kümmel, 1 TL Koriander vermischen, in die Teigschüssel geben, ca. 250 ml Wasser dazu geben und verrühren.
Den fertigen Teig in eine gefettete Brot-Backform (35 x 14 cm) geben, zudecken (ich nehme dazu Frischhaltefolie), gehen lassen, bis das Teigvolumen sich etwa verdoppelt hat (das kann 2 bis 6 Stunden dauern, je nach Jahreszeit).
Den Backofen auf 240 °C vorheizen, die Backform mit dem Teig vorsichtig in den Ofen schieben und bei 200 °C (keine Umluft) ca. 1 1/2 Stunden backen.

An den ersten 3 Tagen soll der Teig schön flüssig sein, also lieber etwas mehr Wasser zugeben. Spätestens nach dem 2. Tag sollte der Teig säuerlich riechen und Blasen werfen.

Auch dieses Rezept kann natürlich variiert werden: verwenden Sie ausgemahlenes Roggenmehl oder Vollkorn-Roggenmehl. Probieren Sie verschiedene Gewürze und / oder Nüsse oder bestreuen Sie die gefettete Form innen mit Sesam-Körnern.

Meine Lieblingsgewürze sind Kümmel und Koriander.


Veganes Leben - geht das denn?

Die Antwort ist: ja

Je mehr ich mich mit dem Thema befasse, um so mehr neige ich zur Antwort: Es ist nicht nur möglich, sondern sogar notwendig!

Hier einige Gründe, die für ein veganes Leben sprechen:

  • die eigene Gesundheit fördern:
  • Folgende Krankheiten werden durch den Verzehr von tierischen Produkten gefördert:

    • Herz-Kreislauf-Krankheiten

    • Autoimmunkrankheiten

    • Krebserkrankungen

    • Osteoporose

    • Diabetes Typ 2

    • Fettsucht

  • die Umwelt schützen
    • durch die Viehwirtschaft wird mehr CO2 freigesetzt als durch den Verkehr

    • große Urwaldflächen werden abgeholzt für Weideflächen oder zum Anbau von Viehfutter

    • rund 20.000 Liter Wasser werden benötigt, um 1 kg Fleisch herzustellen

    • Medikamentenrückstände gelangen durch die Gülle in die Umwelt

  • den Hunger in der Welt bekämpfen
    • in der sog. Dritten Welt werden Pflanzen angebaut, mit denen die "Nutztiere" bei uns gefüttert werden.

    • 6 kg Getreide sind nötig, um 300 g Fleisch zu erzeugen

    • z.B. in Guatemala werden jährlich 17.000 Tonnen Fleisch exportiert, obwohl 75 % der Kinder unter 5 Jahren unterernährt sind.

    • anstatt die Hungernden in der Welt zu ernähren, nehmen wir ihnen die Nahrung, um damit die Tiere bei uns zu mästen.

  • das Leiden der "Nutz"-Tiere zu beenden
    • Tiere werden ausgebeutet (z.B. Milchkuh), gequält (z.B. Tierversuche) und getötet (z.B. Schlachtvieh)

    • Eine Kuh muss ständig schwanger sein, damit sie immer Milch gibt.

    • Nach der Geburt wird ihr das Kalb weggenommen, damit es nicht die Milch (seine Muttermilch) trinkt.

    • Viele Kälber werden getötet (Kalbfleisch), andere (männliche) werden gemästet (Rinderbraten), die restlichen müssen wie ihre Mütter Milch geben.

    • Wenn die Kühe nicht mehr genug Milch geben, werden sie getötet und zu Fleisch verarbeitet.

    • Was mit den Rindern, Schweinen, Hühnern, Gänsen, Fischen usw sonst noch passiert, z.B. im Schlachthaus, kann man sich kaum vorstellen.

  • Die richtige Frage
    • Die Frage sollte sollte nicht sein "Warum bin ich vegan?",
      sondern "Warum bist du es nicht?"

  • Informationen:
  • und was "lustiges":

Literatur zur Yoga-Philosophie

Übersetzung und Interpretation des Yoga-Sutra

R. Sriram, 2006: „Patanjali – Das Yogasutra: Von der Erkenntnis zur Befreiung“ (287 Seiten) ISBN: 3899012410

O.W.Barth, 1976: „Patanjali – Die Wurzeln des Yoga“ ISBN 3-502-61116-5

Sukadev Volker Bretz, 2005: „Die Yogaweisheit des Patanjali für Menschen von heute“ (211 Seiten) ISBN: 3-928632-81-7

Weitere Werke zur Yoga-Philosophie:

Georg Feuerstein, 2008: "Die Yoga-Tradition – Geschichte, Literatur, Philosophie und Praxis" (695 Seiten), ISBN-10: 3935001061

Yogi Hari, 2007: „Hatha Yoga Pradipika – Ursprung und Quelle des Hatha Yoga“ (267 Seiten), ISBN: 978-3-86616-083-5

Martin Mittwede, 1992: „Spirituelles Wörterbuch Sanskrit – Deutsch“ (301Seiten), ISBN 3-932957-02-4

B.K.S. Iyengar, 1993: „Licht auf Yoga – Das grundlegende Lehrbuch des Hatha-Yoga“ (463 Seiten, 600 Abbildungen), ISBN:3-502-63334-7

B.K.S. Iyengar, 2004: „Licht auf Pranayama – Das grundlegende Lehrbuch der Atemschule des Yoga“ (360 Seiten, 205 Abbildungen), ISBN 3-502-63336-3

A.G.Mohan, 2007: „Yoga-Therapie – Gesund und leistungsfähig durch Yoga und Ayurveda“ (316 Seiten), ISBN: 978-3-936486-53-7

Internet-Seiten zum Thema:

de.wikipedia.org/wiki/Yoga

de.ashtangayoga.info/philosophie/

www.yoga-vidya.de/yoga.html

Kommentar:

Zur Einführung empfehle ich das Buch von R. Sriram.

Das Buch von Feuerstein enthält viele Original-Texte, ich empfehle es aber nur, wenn sich jemand wirklich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen möchte.

Die Hatha Yoga Pradipika von Yogi Hari sollten meiner Meinung nach Fortgeschrittene lesen, da es notwendig ist, den Zeitgeist von damals zu berücksichtigen und nicht alles ungeprüft zu übernehmen.

Zum Abschluss noch ein Ausspruch von Jiddu Krishnamurti: „Truth is a pathless land“ (Die Wahrheit ist ein Land ohne vorgegebene Wege, ein pfadloses Land): Keine Methode, keine Religion, kein Lehrer kann zur Wahrheit führen. Jeder ist für seinen Weg selbst verantwortlich.


 

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