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Massagen

Der Begriff Massage stammt aus der arabischen Sprache und bedeutet „berühren, betasten“. Die Massage dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz. Die Wirkung erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schließt auch die Psyche mit ein.

Wirkung der Massagen

  • Mechanische Wirkung durch die Bewegung der Hände, wodurch Verklebungen zwischen verschiedenen Gewebeschichten gelöst werden können, die Durchblutung wird gesteigert, die Venen werden schneller entleert und neues Blut kann nachfließen.

  • Biochemische Wirkung: verschiedene Proteine werden freigesetzt, z. B. Histamin, was zur Gefäßerweiterung und dadurch zur besseren Durchblutung führt.

  • Reflektorische Wirkung über Rezeptoren in der Haut und in der Muskulatur, die Impulse zum Gehirn senden, die dort verschiedene reflektorische Wirkungen hervorrufen, z. B. Schmerzhemmende Wirkung.

  • Psychische Wirkung: Das Gefühl der Entspannung nach einer Massage wird über das limbische System vermittelt, das den Hypothalamus beeinflusst. Dies führt in der Folge zur Reduktion von Stresshormonen, Spannungen werden vermindert und Schmerzen weniger wahrgenommen, was insgesamt zu einem besseren Allgemeinbefinden führt.

  • Immunmoduliernde Wirkung: Die unspezifische Abwehr durch die weißen Blutkörperchen wird gesteigert und die spezifische Abwehr verringert, so dass Überempfindlichkeitsreaktionen abgemildert werden können.

Die Techniken der Massage

  • Streichungen (Effleurage) leiten die Massage ein, werden zwischendurch immer wieder angewendet und schließen die Behandlung ab. Sie wirken beruhigend, schmerzlindernd, durchblutungsfördernd und lymphstrombeschleunigend.

  • Knetungen (Petrissage) werden längs oder quer zum Faserverlauf durchgeführt. Das Gewebe wird gerollt, gedrückt und angehoben. Sie wirken stärker auf die Durchblutung und sind tiefergehend.

  • Reibungen (Friktion) werden auf verspannten, verhärteten Stellen angewendet. Sie fördern die Durchblutung, mobilisieren das Gewebe, beschleunigen Ausscheidung und Versorgung.

  • Klopfungen (Tapotement) fördern sehr stark die Durchblutung und lockern insgesamt auf. Die Wirkung ist tonisierend, gut bei schlaffer Haut oder Muskulatur.

  • Hautmobilisationen: Die Haut und Unterhaut wird gegenüber dem tieferen Gewebe verschoben; dadurch können Ablagerungen aufgelöst und Narbengewebe weicher gemacht werden.

  • Vibrationen werden vom Therapeuten durch so genanntes Muskelzittern erzeugt. Die Wirkung kann bis in tiefer gelegene Gewebe und Organe reichen. Vibrationen wirken lockernd und haben unter anderem eine krampflösende Wirkung.

  • Schüttelungen und Walkungen werden an den Armen und Beinen zur Lockerung der Muskeln durchgeführt.

Weitere Massageformen

  • Tuina-Massage

  • Lymphdrainage

  • Bindegewebsmassage

  • Fuß-Reflexzonen-Massage

  • andere Reflexzonen-Massagen

 

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